|
Tour 7.7 Von Urbach ins Grenzbachtal
Auf etwa 280 - 300 m Meereshöhe befindet sich ziemlich nahe an der A3 das Kirchspieldorf Urbach, der Startort unserer heutigen Wanderung ins Grenzbachtal. Urbach ist einer der ältesten Orte im vorderen Westerwald. Das Dorf geht auf die Karolingerzeit zurück und wurde im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Seit einigen Jahren wurde im Ortszentrum der Harschbach angestaut und eine urgemütliche “Weiherstube” lädt nach der Wanderung oder vielleicht auch schon vorher zum Verweilen ein. Und genau diese Weiherstube ist der exakte Startort unserer heutigen Tour. Zunächst leicht ansteigend führt der Weg in Richtung A3 und später in einen sehr schönen Laubwald mit zum Teil 600 bis 700 Jahren alten Eichen. Bald lichtet lichtet sich der Wald und wir überqueren in der Nähe des Birkhofes die L 265 um bald darauf in das beschauliche Dörfchen Linkenbach zu gelangen. An dessen nordwestlichem Ortsausgang erreichen wir das Grenzbachtal und werden erst einmal von einer sehr informativen Tafel auf die Besonderheiten des Landschaftsschutzgebietes Grenzbachtal hingewiesen. Unser nächstes Ziel ist die Horhausener Mühle (auch Grenzbachtalmühle). Hier gibt es ein sehr ansprechendes Restaurant mit preiswertem und guten Essen. Auch übernachten kann man hier. Anschließend geht es über den Westerwaldsteig in nordwestlicher Richtung weiter bis wir nach Karte und Routenbeschreibung rechts bergauf in Richtung Werlenbach abbiegen. Werlenbach ist ein gemütlich wirkendes, fast schon ein bisschen verschlafen wirkendes Dörfchen ohne Durchgangsverkehr. Von Werlenbach geht es antlang des Muscheidbaches bis Dürrholz und von hier aus gemäß Plan durch den Urbacher Forst wieder nach Urbach. Mit ca. 17 km schon eine Ganztagestour, die jedoch wegen ihrer schönen Aussichten um Urbach, den herrlichen alten Laubwäldern oberhalb von Urbach und des malerischen, renaturierten Grenzbachtals und nicht zuletzt der beschaulichen Dörfchen am Wegesrand recht reizvoll ist.
|