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Roadbook Tour 3.1
 

Krombachtalsperre - Höllkopf
 In Rehe (Kreuzung Ortsmitte) biegen wir in die Bahnhofstraße ab. Nachdem der Weg sich gabelt (links Talsperre, rechts Industriegebiet) biegen wir rechts ab und suchen uns im Industriegebiet ein Parkplätzchen, packen unseren Muskeljeep vom Fahrradständer oder ziehen die Wanderschuhe an. Es geht nun in nordwestlicher Richtung und bald erreichen wir den Rad-, Fußweg um die Krombachtalsperre.
Nach wenigen Hundert Metern kommen wir zu einer meist leeren, überdachten Aussichtsplattform.
 Hier machen wir eine kleine Pause und lassen die vielen bunten Segel der Surfbretter und Jollen erst mal auf uns wirken. Da der Lärm des gegenüberliegenden Strandbades hier nicht zu hören ist, genießen wir die Ruhe und die landschaftliche Schönheit dieses kleinen Stausees bevor wir uns auf dem glatt abgesandeten Weg weiter in Richtung Mademühlen und Driedorf machen. Wir folgen der Strecke gem.unserem Plan und erreichen bald das Skigebiet des Höllkopfes. Nachdem wir die Bundesstraße überquert haben, gelangen wir zum Heisterberger Weiher und weiter auf geteertem Wanderweg nach Heisterberg. Hier geht’s ein wenig über die schwach befahrene Kreisstraße und bald erreichen wir das nach meiner Ansicht  typische oberwesterwälder Dörfchen Waldaubach. Zur Wetterseite lang herunter gezogene Dächer, das so genannte ”Niedergelass” künden davon, daß es hier erforderlich ist, sich mit wirksamen Mitteln gegen die Unbilden des Wetters zu schützen.
 Unser Plan führt uns nun zur Fuchskaute, dem höchsten Berg des Westerwaldes. Das heißt: eigentlich gibt es zwei Berge in unmittelbarer Nähe mit der gleichen Höhe, deswegen wird die höchste Erhebung des Westerwaldes auch oft als die Fuchskauten (Plural) bezeichnet, ein Umstand, der selbst den meisten Westerwäldern nicht bekannt ist. Vor uns liegt nun ein Downhill vorbei an den Tiergehegen eines Produzenten von Windkraftanlagen und wir sehen schon bald die Breitenbachtalsperre vor uns liegen. Auf geteerter Kreisstraße geht’s nun nach Emmerichenhain und in Richtung Kaserne.
 Nach wenigen Hundert Metern gelangen wir zum Radweg von Rennerod nach Rehe, der uns fast automatisch wieder zu unserem Auto bringt.

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